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Lorch / Rhein

CDU Lorch zu Besuch bei der Schwank Spedition

CDU Lorch besucht die heimische Wirtschaft

Fraktion und Vorstand mit Bürgermeister Helbing bei der Spedition Schwank

Im Rahmen von Informationsveranstaltungen möchte die Lorcher CDU, Fraktion und Vorstand, die Unternehmen in der Wisperstadt besuchen. Erklärtes Ziel ist die Bereitschaft, künftig wieder mehr als Gesprächspartner und Mittler zwischen Politik und Wirtschaft zur Verfügung zu stehen.
Nach dem Besuch bei der Unternehmensgruppe Schlaadt und der Bäckerei Laquai, hatte man nun einen Termin mit der Geschäftsführung der Spedition Schwank vereinbart. Bürgermeister Jürgen Helbing und die Delegation der Lorcher CDU mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Bruno Missler und dem 2.Vorsitzenden der Lorcher CDU Ralf Schmidt wurden vom Seniorchef Ludwig Schwank und seinem Sohn Stephan, sowie dem Prokuristen Wolfgang Braun sehr herzlich begrüßt.
Bürgermeister Jürgen Helbing und Bruno Missler übergaben dabei Weinpräsente und bedankten sich ausdrücklich für den Empfang.

Das mittelständische Dienstleistungs- und Logistikunternehmen Schwank wird schon seit mehr als 100 Jahren mit Transporten jeglicher Art in Verbindung gebracht.
Der Großvater des Seniorchefs Ludwig Schwank, begann in Wollmerschied mit Pferdefuhrwerken erste Dienstleistungen anzubieten; immerhin konnte man im Jahr 1932 dann, das erste motorisierte Fahrzeug in Betrieb nehmen.
Die Umfirmierung vom Einzelunternehmen in die Schwank Spedition GmbH erfolgte 1979; im Jahr 1987 wurde der Geschäftsbereich „Volumentransporte“ in das Portfolio aufgenommen und somit Hauptbestandteile der Firma.
Der Firmensitz war lange Zeit dort wo heute der neue REWE-Markt in Lorch entsteht; durch Erweiterungen der Fahrzeugflotte war aber ein Umzug in das durch die Bundeswehr freiwerdende Sportplatzgelände möglich und erforderlich.
Durch die moderne IT-Technik sind die Firmeninhaber europaweit mit ihren Fahrzeugen verbunden und können die Fahrer auch dadurch zu neuen Auftraggebern ordern. „Früher, so Ludwig Schwank, wurde die komplette Logistik mit großen Aufzeichnungsbrettern verfolgt und auch er weiß, dass dies heute so nicht mehr möglich wäre.
Während einem kleinen Betriebsrundgang erläutert Stephan Schwank noch einige interessante Kennzahlen: 9,8 Mill. Kilometer Transportleistung und Kraftstoffkosten von 3 Mill. € zuzüglich 1,3 Mill. € an Mautgebühren. Nach dem Krisenjahr 2009 schaut man nun wieder optimistischer in die Zukunft. Die Firma Schwank beschäftigt zur Zeit 163 Mitarbeiter, darunter sind auch 19 AZUBIS die den Beruf des Speditionskaufmanns oder des Berufskraftfahrers erlernen.

Die beiden Geschäftsführer Schwank und Prokurist Braun beklagen allerdings die fehlende Rheinbrücke und die damit verbundenen Nachteile für die heimische Wirtschaft und ernten damit absolute Zustimmung bei den anwesenden Kommunalpolitikern.
 
 
JU Hessen