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Spitzentechnologie in bundeslandübergreifender Kooperation aus Hargesheim (Rheinland-Pfalz) und Eltville (Hessen)
28.12.2011 - Bund
Autor: MdB - Klaus-Peter Willsch
Spitzentechnologie in bundeslandübergreifender Kooperation aus Hargesheim (Rheinland-Pfalz) und Eltville (Hessen)

Die Innovationskraft, die vom deutschen Mittelstand ausgeht, wurde erneut auch im Rheingau unter Beweis gestellt. Zusammen mit ihrem Kunden und Haupttechnologieträger der H+H Umwelt- und Industrietechnik GmbH in Hargesheim bei Bad Kreuznach entwickelte die Firma Werner Elektrotechnik GmbH aus Eltville gemeinsam in den letzten Jahren eine Miniaturisierung von Abgasreinigungssystemen für Hochseeschifffahrtsantriebe. Diese Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Rahmen der Kooperation zweier mittelständischer Unternehmen wurde von der AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V., einem von der Industrie getragenem Innovationsnetzwerk zur Förderung von Forschung und Entwicklung bei kleinen und mittleren Unternehmen, finanziell im Rahmen des ZIM-Programm (Zusammenarbeit im Mittelstand) über den dreijährigen Projektentwicklungszeitraum gefördert und unterstützt. Von der hervorragenden Arbeit der beiden Unternehmen aus den benachbarten Bundesländern überzeugte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch anlässlich eines Besuchs bei der Eltviller Firma.

"Ich freue mich sehr, dass Firmen wie die Werner Elektrotechnik GmbH immer wieder innovativ tätig sind und somit die Bekanntheit des Rheingaus auch als Standort für Spitzenforschung und Entwicklung vorantreiben", freut sich Willsch. Die Erfolgsgeschichte der Firma Werner begann mit der Gründung eines Handwerksbetriebes für Elektrobau und Elektroheizungsbau 1968 durch Robert und Herta Werner, einem Gesellen und einem Lehrling, der noch heute - seit Jahrzehnten als erfahrener Elektromeister und Akquisiteur - im Familienunternehmen ist. Bereits in den frühen 1970er-Jahren erfolgte die Erweiterung des Angebots um die Ausstattung von Industrie-, Gewerbe- und Handwerksbetrieben mit steuer- und automatisierungs-technischen Anlagen. Seit der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde begonnen, die Problemstellungen und Aufgaben von Kunden und deren Anlagen mit speziellen rechnerbasierten und internetgestützten Anwendungen zu lösen. Heute blicken die "Junioren", die nach Ausbildung und Studium in den 1980er und -90er Jahren seit 1994 bzw. 1997 im Unternehmen tätig sind, mit einem Team von hochmotivierten und erfahrenen Mitarbeitern in eine vielversprechende Zukunft des Unternehmens. "Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Ihre enorme Bedeutung für die Forschung sowie ihre Leistungsfähigkeit und Kooperation zum Wohle von gemeinsamen Kunden und der Umwelt zeigt sich am Beispiel der mittelständischen Familienbetriebe Heck+Hommen und Werner ganz deutlich. Ich wünsche diesen beiden Unternehmen eine weiterhin so tolle Entwicklung", kommentiert Willsch.

JU Hessen